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Klausurtagung für die Jugendarbeit

Am vergangenen Samstag traf sich das Präsidium des AFCVN mit motivierten Gästen zu einer Klausurtagung in der Akademie des Sports beim Landessportbund Hannover.
Als kleine Zukunftswerkstatt wurden einige Wege diskutiert und Weichen gestellt, um erfolgreich das neue Thema 5er Flagfootball umsetzen zu können, und die Strukturen für eine erfolgreiche Jugendarbeit im Landesverband breiter und solider aufzustellen.
 
Das bedeute, dass es neben der bekannten Landesjugendauswahl Niedersachsen Mustangs im 11er Tacklefootball ab sofort auch die Niedersachsen Flag Mustangs im 5er Flagfootball als Landesjugendauswahl für diesen Bereich ins Rennen gehen.
Ein neues Abenteuer, in das sich der AFCVN mit hochmotivierten Kräften in Organisation, Betreuung sowie Spielerinnen und Spielern begibt. Wir freuen uns sehr auf diese Herausforderung, und sind stolz euch mit dem heutigen Post die Gesichter zu präsentieren, die diesen neuen Bereich im AFCVN ab sofort mit Leben füllen werden.
Vorgesehen ist auch bereits die Teilnahem am Flag Jugendländerturnier am ersten Oktoberwochenende.
 
 
Die Verantwortlichen für die Niedersachsen Flag Mustangs in den Jahrgängen U14 und U16 in Mixed (Mädchen und Jungen) seht ihr auf dem Foto.
Von links nach rechts, Niklas Hollemann (HC Flag Mustangs), Damian Gatzka (DC Flag Mustangs), Christian Dudeck (Jugendbeauftragter AFCVN), Vincent Bartels (Teammanager Flag Mustangs), Olaf Uhrbach (Vizepräsident Sport AFCVN), Jona Hollemann (Ass. Coach Flag Mustangs).
 
Alle weiteren Neuigkeiten und spannenden Stationen bis in den aktuellen Spielbetrieb findet ihr natürlich regelmäßig auf unseren Social-Media-Kanälen und auf unserer Homepage!

Spielverbund setzt Rahmen für 2024

Am Wochenende vor Weihnachten trafen sich die Vertreter der vier Landesverbände im Spielverbund Nord, um über den Spielbetrieb im American Football und Flagfootball zu beraten. Neben der obligatorischen Ligeneinteilung ging es auch um die Rahmenbedingungen in 2024 und den Folgejahren.

Die Einteilung der Ligen verlief harmonisch, da hier streng nach sportlichen Gesichtspunkten eingeteilt wurde. Einzelne Wünschen in einer höheren Liga spielen zu dürfen als in der abgelaufenen Saison verdient, wurden daher nicht entsprochen. Nach der erfolgten Einteilung werden die Ligaobleute in den kommenden Wochen, dort wo es erforderlich ist, kurzfristig die Gruppen innerhalb der Ligen festlegen.

Die Ligaobleute bleiben mit einer Ausnahme die gleichen wie 2023. In der Flagliga wird Michael Urban als neuer Ligaobmann die Leitung übernehmen.

Auf Initiative des AFCV Niedersachsen wurde festgelegt, dass Flagfootball 5on5 in den Landesligen American Football als Nachweis der Jugendarbeit anerkannt wird. Mit Aufstieg in die Verbandsliga müssen die Teams allerdings ab dem dritten Jahr eine Jugendmannschaft in der Sportart American Football nachweisen. Spielgemeinschaften im Flagfootball 5on5 werden grundsätzlich nicht als Jugendarbeit anerkannt.

Im Flagfootball 5on5 werden ab 2025 zudem die Altersklassen an die internationale Wettkampfstruktur angepasst. Es wird dann eine U17, U15 und eine Altersklasse U11 geben.

Flagfootball 9on9 wird vorerst für eine übergeordnete Herrenmannschaft American Football als Jugendarbeit anerkannt. Ab 2025 wird die Altersklasse als U15 bei den männlichen und U16 bei den weiblichen Aktiven definiert. Los geht es hier ab 8 Jahren.

Für weibliche Aktive gibt es ab der Saison 2024 erweiterte Möglichkeiten, am Spielbetrieb teilzunehmen. In der B- Jugend dürfen weibliche Aktive bis zum 18. Geburtstag einen Passantrag stellen.

Ein Novum im deutschen American Football ist jedoch, dass weibliche Aktive auf Antrag unterhalb der Regionalliga in Herrenteams mitmachen können. Ab dem 18. Geburtstag steht es weiblichen Aktiven frei, einen Antrag zu stellen.

Hintergrund beider vorgenannten Regelungen ist es, dass weibliche Aktive grundsätzlich unterrepräsentiert sind. In der Vergangenheit gab es immer mal wieder Projekte z.B. in Flensburg oder Lübeck zum Aufbau von Frauenteams. Diese lösten sich dann aber nach wenigen Jahren wieder auf, einige wenige Aktive fanden den Weg zu den Teams in Kiel oder Hamburg. Die Hoffnung ist, dass mit dieser Möglichkeit neuen Aufbauprojekten nicht so schnell die Luft ausgeht. Alternativ kann es dazu führen, dass sich weibliche Aktive erst einmal vor Ort ausprobieren, um dann doch den Weg nach Kiel oder Hamburg anzutreten. Diese Öffnung ist vorerst als Test auf 2024 beschränkt.

Für die A- Jugend wird es ab 2024 eine Möglichkeit geben, gleichzeitig einen Spielerpass für die Herren zu beantragen. Damit soll es den älteren Jugendspielern ermöglicht werden, noch einfacher im Herrenbereich anzukommen. Die Fluktuation zwischen U19 und Herren soll damit verringert werden.

Am Ende der Sitzung übernahm turnusgemäß der Hamburger Landesverband die Führung des Spielverbundes bis Ende 2024.

Footballligen im Norden geplant

 
Der Spielverbund Nord als nördlichster Spielverbund hat am letzten Sonntag die Ligenplanung abgeschlossen.
Insgesamt 104 Mannschaften haben für 2023 gemeldet. Erfreulicher Weise gab es im Jugendbereich nur einen leichten Rückgang, jedoch auch einige Verschiebungen.
 
Insgesamt wollen 2023 45 Herrenteams und 59 Jugendteams in den Ligen des Spielverbundes Nord spielen. Dazu kommen noch die Teams in den Lizenzligen des Bundesverbandes AFVD.
Der Spielverbund plant grundsätzlich von oben nach unten. Die obersten Ligen werden also auf ihre Sollstärke gebracht. Somit werden manchmal auch Teams die sportlich nicht aufgestiegen sind weiter oben eingeteilt. Einem Abstiegswunsch, ohne abgestiegen zu sein, wird in der Regel nicht stattgegeben.
Die Herren-Regionalliga ist als bundesweit dritte Liga wie immer das Flaggschiff des Spielverbundes. Sie wird 2023 mit insgesamt sechs Teams aus Hamburg und Niedersachsen an den Start gehen.
In der darunter liegenden Oberliga sind die Veränderungen etwas größer. Mit einem Aufsteiger und einem Absteiger konnten Elmshorn und Ritterhude aufsteigen.
In der Verbandsliga wird nur einer der beiden Regionalliga-Absteiger wieder antreten. Die Hannover Spartans haben für ihr Herrenteam keine Lizenz beantragt. Rendsburg steigt aufgrund der sportlichen Leistung als Tabellenletzter ab. Aus der Landesliga kommen die Cougars 2 aus Lübeck, Soltau, Bremen Union Bulls und die Nordfriesland Seals zum Zug. Die Verbandsliga wird mit zehn Teams an den Start gehen.
Wie schon in den Vorjahren ist die Landesliga mit insgesamt 18 Teams die größte Liga im Nordverbund. Nicht mehr mit dabei sind die Teams aus Nordhorn, Westerstede, Kaltenkirchen und Bückeburg (Schaumburg). Sie haben keine Lizenz beantragt. Neu dabei sind Teams aus Celle, Lohne, Rehburg, Emden, Wolfenbüttel und eine zweite Herrenmannschaft aus Hildesheim.
 
Im Jugendbereich hat die A-Jugend Federn lassen müssen. Waren 2022 noch 16 Teams am Start, werden es 2023 nur noch 11 Teams sein. Die Hamburg Junior Devils sowie die Stormarn Wild Boars dürfen sich über einen Platz in der Regionalliga freuen. Eine Verbandsliga wird es in dieser Altersklasse nicht geben.
Die B-Jugend startet mit insgesamt 16 Teams in zwei Ligen. Das ist in der Anzahl der Teams keine Veränderung. In der C-Jugend bleibt es ebenfalls bei sechs Teams.
Ein starkes Wachstum gibt es in der Jugend im Flagfootball. Sowohl im 9on9 als auch im 5on5 sind einige Teams dazu gekommen. Insgesamt 17 Teams 9on9 wollen starten, 2022 waren es noch zehn.
 
Im Flagfootball 5on5 wird es neun Teams geben, auch hier einen Anstieg.
 
Ansprechpartner für die Teams im Spielbetrieb sind die Ligaobleute. Hier wird es 2023 wie folgt aussehen:
• Jörn Redler: Regionalliga Herren, A-Jugend-Ligen
• Andrea Uhrbach: Oberliga und Verbandsliga Herren
• Felix Prange: Landesliga
• Björn Schaumberg: B- und C-Jugend-Ligen
• Maick Peters: Jugendflag 9on9
• Kristian Thoenelt: Jugendflag 5on5
 
Insgesamt verlief die Einplanung der Mannschaften harmonisch, auch wenn einige Wünsche der Vereine naturgemäß nicht berücksichtigt werden konnten.
Ein Planungsmeeting mit allen Vereinen wird es 2023 nicht geben. Sofern Bedarf besteht sollen Meetings online stattfinden. Die Ligaobleute werden sich spätestens im Laufe des Januar melden um den Spielplan zu erstellen.